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Sieben Erfolgstipps, woran Berufseinsteiger:innen ein gutes institutionelles Netzwerk erkennen

„Sage mir, mit wem du dich umgibst, so sage ich dir, wer du bist.“ Die Wichtigkeit eines geeigneten Netzwerkes war schon dem Rechtsgelehrten Johann Wolfgang von Goethe bewusst. Dieser wurde vom Herzog Carl August von Weimar zum Mitglied dessen Consiliums – einer Art Ratsversammlung – berufen, weil u. a. „die Chemie stimmte“. (Erfahre hier mehr)

Goethe hatte das richtige Händchen, was sein Netzwerk und seine Ministertätigkeit in Weimar betraf. Dies ließ ihm nicht nur genügend Zeit für sein dichterisches Schaffen, sondern brachte ihm u. a. auch 1825 ein Goldenes Dienstjubiläum ein. Leider hat er nicht aufgeschrieben, woran er für sich erkannte, dass der Kreis um den Weimarer Herzog das für ihn passende Netzwerk war.

Wenn Sie diesen Beitrag jetzt lesen, fragen Sie sich wahrscheinlich auch: Woran lässt sich eigentlich erkennen, welche Kontakte für einen die richtigen sind, und auf welche man besser verzichten sollte? Die Antwort auf diese Frage ist gleichzeitig leicht und schwierig: Die einzige Person, die dafür Kriterien aufstellen kann, sind Sie. Sie allein entscheiden, was Ihnen wichtig ist und was nicht. Das gilt nicht nur für Ihren Berufseinstieg oder Ihr Vorankommen im Job, sondern auch für die Wahl des zu Ihnen passenden Netzwerks.

Klären als Erstes Sie für sich, wer Ihnen in Ihrem (beruflichen sowie privaten) Netzwerk noch fehlt, und wo Sie diese Personen finden können. Bevor Sie jedoch viel Zeit und Energie in den Aufbau einer eigenen Community stecken, nehmen Sie vorhandene, institutionelle Netzwerke in den Blick. Damit sind Vereine oder Verbände wie bspw. der Deutsche Anwaltsverein (DAV) gemeint, aber auch dessen eher lockere, informelle Untergruppen wie bspw. die jeweilige Regionalgruppe der Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen oder des Forums Junge Rechtsanwälte (kurz: Forum), die Ihnen diese „Netzwerkaufbau-Arbeit“ aufgrund bereits bestehender Strukturen abnehmen.

Im Folgenden bekommen Sie sieben Erfolgsstrategien an die Hand, die Sie als Berufseinsteiger:in dabei unterstützen, das für Sie richtige, institutionelle Netzwerk zu finden. Sie erfahren, worauf es sich zu achten lohnt, damit Sie persönlich, aber auch in Bezug auf Ihre Karriere von Ihren Kontakten (und deren Kontakten) bestmöglich profitieren können.

Erfolgstipp 1: Gleichen Sie Ihre Ziele mit denen des Netzwerkes ab

Fragen Sie sich zunächst, ob Ihre Ziele mit denen des betreffenden, institutionellen Netzwerkes (wie bspw. des DAV) sowie auch einer eher informellen Gruppe (wie bspw. des Forums) zusammenpassen. Wollen die Menschen, die sich bspw. vor Ort im Forum engagieren, das Gleiche wie Sie? Oder haben Sie womöglich ganz andere Pläne und Vorstellungen zu Austausch, Angeboten und Vernetzung?

Falls Sie feststellen, dass sie unterschiedliche Ziele oder Interessen haben, ist es an der Zeit, dass Sie sich echte Mitstreiter:innen suchen. Machen Sie sich auf die Suche nach echten Gleichgesinnten (Institutionen oder einzelne Personen) und damit nach solchen, die die gleichen Zielsetzungen wie Sie haben. Denn es fällt vieles leichter, wenn alle in die gleiche Richtung als gegen den Strom schwimmen und so voneinander profitieren.

Erfolgstipp 2: Wie hätten Sie es gern? Lieber „klein, aber fein“ oder „so groß wie möglich“?

Schauen Sie auch, ob die Ausrichtung eines bereits bestehenden (institutionellen) Netzwerkes zu Ihren individuellen Interessen und Plänen passt. Wollen Sie Ihre Karriere international verfolgen, sind Sie zum Beispiel besser bedient, wenn Sie sich auch eine entsprechend fokussierte Interessengemeinschaft suchen, als sich einem vorrangig regional ausgerichteten Netzwerk anzuschließen.

Ebenso sollte auch die Anzahl der Mitglieder Ihnen behagen. Fühlen Sie sich in kleineren Gruppen wohler, dann suchen Sie sich genau diese. Wollen Sie hingegen mit sehr vielen Personen in Kontakt treten, dann sind Sie in einer größeren Community besser aufgehoben.

Erfolgstipp 3: Nur eine gute Atmosphäre schafft einen vertrauensvollen Austausch

Ein gutes Netzwerk erkennen Sie auch daran, dass es über eine lange Zeit kontinuierlich eine wirkliche Austauschplattform sowie eine offene und angenehme Atmosphäre bietet. Denn nur wenn Sie sich (im Kreise Ihrer Mitmenschen) wohlfühlen, ist eine gegenseitige und gewinnbringende Vernetzung möglich.

Stellen Sie sich daher einmal die folgenden Fragen: Wie transparent werden die Themen in Ihrem Netzwerk besprochen? Können Sie alles fragen oder passieren bestimmte Dinge hinter verschlossenen Türen? Gibt es ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter und ein gutes Miteinander? Kommen alle zu Wort, oder sprechen immer dieselben? Herrscht ein angenehmes Klima in der Gruppe? Wird gemeinsam gelacht? Gibt es eine persönliche Ansprache und eine wertschätzende Atmosphäre?

Besonderes letzteres sollte von Ihnen nicht unterschätzt werden. Denn es sind nicht nur die gleichen Ziele wichtig, sondern auch ein aufgeschlossenes und herzliches Miteinander der Community.

Erfolgstipp 4: Setzen Sie auf vertraute Gesichter und etwas Abwechslung

Ebenso aussagekräftig sind die Menschen wie auch die Dynamik der Mitglieder. Welche Menschen treffen Sie, und welche wollen Sie treffen?

Gibt es ständig neue Gesichter, oder bleiben viele der Gruppe über einen längeren Zeitraum treu? Stetig wiederkehrende Personen sind ein gutes Zeichen. Es sollte aber dennoch immer mal wieder den einen oder anderen Neuzugang geben. Nur so bleibt das Netzwerk lebendig, und es kommen stets neue Impulse hinein.

Erfolgstipp 5: Prüfen Sie den Mehrwert Ihres Netzwerkes

Bietet Ihnen das Netzwerk den Mehrwert, den Sie sich wünschen oder brauchen? Helfen Ihnen die Kontakte und der regelmäßige Austausch dabei, bspw. Ihre Ziele im Businessumfeld zu erreichen? Bekommen Sie die nötige Unterstützung, oder fühlen Sie sich trotz des Austausches eher allein gelassen?

Oftmals fällt es uns im Arbeitsalltag schwer, den notwendigen Fokus auf die eigene berufliche oder persönliche Weiterentwicklung zu setzen und Struktur in individuelle Ziele und Themen zu bringen. Die Kommunikation mit Gleichgesinnten bietet einen enormen Mehrwert, selbst Dinge strategisch anzugehen, gemeinsam schneller voranzukommen und sich nicht zu verzetteln. Außerdem spornt sie uns an, unsere Komfortzone zu verlassen und Herausforderungen zu meistern, vor denen wir uns allein meist scheuen. Achten Sie daher darauf, dass Sie bestenfalls einen solchen Nutzen aus Ihrer Community ziehen. Nur wenn der Netzwerk-Gedanke auch tatsächlich gelebt wird, profitieren Sie von dem Miteinander.

Erfolgstipp 6: Welcher Service wird Ihnen geboten?

Überprüfen Sie das Netzwerk auch dahingehend, ob dieses die offiziell gesetzten Ziele auch praktisch anwendet. Schauen Sie sich ebenso das Programm und die sonstigen Angebote an. Entsprechen diese Ihren Vorstellungen? Und können Sie auch eigene Wünsche und Vorschläge einbringen?

Außerdem ist es hilfreich, wenn Möglichkeiten des Austausches auch außerhalb von Treffen und Veranstaltungen gegeben sind. Gibt es beispielsweise eine Geschäftsstelle, die regelmäßig erreichbar ist? Wird eine digitale Plattform, wie eine geschlossene LinkedIn-Gruppe oder ein virtueller Mitgliederbereich geboten, über die Sie mit den anderen Mitgliedern kommunizieren können?

Erfolgstipp 7: Macht Ihnen das Netzwerken in diesem Kreis Spaß?

Last but not least sollten Sie sich immer wieder fragen, ob Ihnen das Networking in der betreffenden Community Freude macht, und Sie mit den passenden Menschen zusammenbringt?

Bewerten Sie daher – besonders am Anfang – das jeweilige Netzwerk auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (großartig). Bevor Sie dies tun, nehmen Sie aber mindestens an drei Treffen bzw. Angeboten teil. Nur dann können Sie wirklich beurteilen, ob die Community zu Ihnen und Ihren Zielen passt.

Oder ob Sie besser Ausschau nach einem geeigneteren Netzwerk halten sollten. Frei nach der Devise und damit auch im Sinne des oben zitierten Goethe: „Wer (nicht nur) als Berufsanfänger:in suchet, der/die findet.“

Zur Autorin:

Rechtsanwältin Dr. Anja Schäfer unterstützt und berät als Business Coach und Mentorin Juristinnen bei Fragen zur strategischen Ausrichtung, zur beruflichen und persönlichen Neu- und Umorientierung, zur Kommunikation im Arbeitsumfeld, zum Netzwerkaufbau sowie zur Sichtbarkeit als Expertin im Netz. Sie ist Veranstalterin diverser Events unter dem Slogan „Juristinnen netzwerken“, so u. a. des BarCamps „Als Expertin sichtbar“, welches am 30. September 2022 zum ersten Mal live in Berlin stattfindet. Mehr dazu: http://www.juristinnen-netzwerken.de/.

Dr. Anja Schäfer
Dr. Anja Schäfer

Dr. Anja Schäfer

Expertin für Networking & Female Leadership in Kanzleien

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„Sage mir, mit wem du dich umgibst, so sage ich dir, wer du bist.“ Die Wichtigkeit eines geeigneten Netzwerkes war schon dem Rechtsgelehrten Johann Wolfgang von Goethe bewusst. Dieser wurde vom Herzog Carl August von Weimar zum Mitglied dessen Consiliums – einer Art Ratsversammlung – berufen, weil u. a. "die Chemie stimmte". (Erfahre hier mehr) Goethe hatte das richtige Händchen, was sein Netzwerk und seine Ministertätigkeit in Weimar betraf. Dies ließ ihm nicht nur genügend Zeit für sein dichterisches Schaffen, sondern brachte ihm u. a. auch 1825 ein Goldenes Dienstjubiläum ein. Leider hat er nicht aufgeschrieben, woran er für sich erkannte, dass der Kreis um den Weimarer Herzog das für ihn passende Netzwerk war. Wenn Sie diesen Beitrag jetzt lesen, fragen Sie sich wahrscheinlich auch: Woran lässt sich eigentlich erkennen, welche Kontakte für einen die richtigen sind, und auf welche man besser verzichten sollte? Die Antwort auf diese Frage ist gleichzeitig leicht und schwierig: Die einzige Person, die dafür Kriterien aufstellen kann, sind Sie. Sie allein entscheiden, was Ihnen wichtig ist und was nicht. Das gilt nicht nur für Ihren Berufseinstieg oder Ihr Vorankommen im Job, sondern auch für die Wahl des zu Ihnen passenden Netzwerks. Klären als Erstes Sie für sich, wer Ihnen in Ihrem (beruflichen sowie privaten) Netzwerk noch fehlt, und wo Sie diese Personen finden können. Bevor Sie jedoch viel Zeit und Energie in den Aufbau einer eigenen Community stecken, nehmen Sie vorhandene, institutionelle Netzwerke in den Blick. Damit sind Vereine oder Verbände wie bspw. der Deutsche Anwaltsverein (DAV) gemeint, aber auch dessen eher lockere, informelle Untergruppen wie bspw. die jeweilige Regionalgruppe der Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen oder des Forums Junge Rechtsanwälte (kurz: Forum), die Ihnen diese „Netzwerkaufbau-Arbeit“ aufgrund bereits bestehender Strukturen abnehmen. Im Folgenden bekommen Sie sieben Erfolgsstrategien an die Hand, die Sie als Berufseinsteiger:in dabei unterstützen, das für Sie richtige, institutionelle Netzwerk zu finden. Sie erfahren, worauf es sich zu achten lohnt, damit Sie persönlich, aber auch in Bezug auf Ihre Karriere von Ihren Kontakten (und deren Kontakten) bestmöglich profitieren können.

Erfolgstipp 1: Gleichen Sie Ihre Ziele mit denen des Netzwerkes ab

Fragen Sie sich zunächst, ob Ihre Ziele mit denen des betreffenden, institutionellen Netzwerkes (wie bspw. des DAV) sowie auch einer eher informellen Gruppe (wie bspw. des Forums) zusammenpassen. Wollen die Menschen, die sich bspw. vor Ort im Forum engagieren, das Gleiche wie Sie? Oder haben Sie womöglich ganz andere Pläne und Vorstellungen zu Austausch, Angeboten und Vernetzung? Falls Sie feststellen, dass sie unterschiedliche Ziele oder Interessen haben, ist es an der Zeit, dass Sie sich echte Mitstreiter:innen suchen. Machen Sie sich auf die Suche nach echten Gleichgesinnten (Institutionen oder einzelne Personen) und damit nach solchen, die die gleichen Zielsetzungen wie Sie haben. Denn es fällt vieles leichter, wenn alle in die gleiche Richtung als gegen den Strom schwimmen und so voneinander profitieren.

Erfolgstipp 2: Wie hätten Sie es gern? Lieber „klein, aber fein“ oder „so groß wie möglich“?

Schauen Sie auch, ob die Ausrichtung eines bereits bestehenden (institutionellen) Netzwerkes zu Ihren individuellen Interessen und Plänen passt. Wollen Sie Ihre Karriere international verfolgen, sind Sie zum Beispiel besser bedient, wenn Sie sich auch eine entsprechend fokussierte Interessengemeinschaft suchen, als sich einem vorrangig regional ausgerichteten Netzwerk anzuschließen. Ebenso sollte auch die Anzahl der Mitglieder Ihnen behagen. Fühlen Sie sich in kleineren Gruppen wohler, dann suchen Sie sich genau diese. Wollen Sie hingegen mit sehr vielen Personen in Kontakt treten, dann sind Sie in einer größeren Community besser aufgehoben.

Erfolgstipp 3: Nur eine gute Atmosphäre schafft einen vertrauensvollen Austausch

Ein gutes Netzwerk erkennen Sie auch daran, dass es über eine lange Zeit kontinuierlich eine wirkliche Austauschplattform sowie eine offene und angenehme Atmosphäre bietet. Denn nur wenn Sie sich (im Kreise Ihrer Mitmenschen) wohlfühlen, ist eine gegenseitige und gewinnbringende Vernetzung möglich. Stellen Sie sich daher einmal die folgenden Fragen: Wie transparent werden die Themen in Ihrem Netzwerk besprochen? Können Sie alles fragen oder passieren bestimmte Dinge hinter verschlossenen Türen? Gibt es ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter und ein gutes Miteinander? Kommen alle zu Wort, oder sprechen immer dieselben? Herrscht ein angenehmes Klima in der Gruppe? Wird gemeinsam gelacht? Gibt es eine persönliche Ansprache und eine wertschätzende Atmosphäre? Besonderes letzteres sollte von Ihnen nicht unterschätzt werden. Denn es sind nicht nur die gleichen Ziele wichtig, sondern auch ein aufgeschlossenes und herzliches Miteinander der Community.

Erfolgstipp 4: Setzen Sie auf vertraute Gesichter und etwas Abwechslung

Ebenso aussagekräftig sind die Menschen wie auch die Dynamik der Mitglieder. Welche Menschen treffen Sie, und welche wollen Sie treffen? Gibt es ständig neue Gesichter, oder bleiben viele der Gruppe über einen längeren Zeitraum treu? Stetig wiederkehrende Personen sind ein gutes Zeichen. Es sollte aber dennoch immer mal wieder den einen oder anderen Neuzugang geben. Nur so bleibt das Netzwerk lebendig, und es kommen stets neue Impulse hinein.

Erfolgstipp 5: Prüfen Sie den Mehrwert Ihres Netzwerkes

Bietet Ihnen das Netzwerk den Mehrwert, den Sie sich wünschen oder brauchen? Helfen Ihnen die Kontakte und der regelmäßige Austausch dabei, bspw. Ihre Ziele im Businessumfeld zu erreichen? Bekommen Sie die nötige Unterstützung, oder fühlen Sie sich trotz des Austausches eher allein gelassen? Oftmals fällt es uns im Arbeitsalltag schwer, den notwendigen Fokus auf die eigene berufliche oder persönliche Weiterentwicklung zu setzen und Struktur in individuelle Ziele und Themen zu bringen. Die Kommunikation mit Gleichgesinnten bietet einen enormen Mehrwert, selbst Dinge strategisch anzugehen, gemeinsam schneller voranzukommen und sich nicht zu verzetteln. Außerdem spornt sie uns an, unsere Komfortzone zu verlassen und Herausforderungen zu meistern, vor denen wir uns allein meist scheuen. Achten Sie daher darauf, dass Sie bestenfalls einen solchen Nutzen aus Ihrer Community ziehen. Nur wenn der Netzwerk-Gedanke auch tatsächlich gelebt wird, profitieren Sie von dem Miteinander.

Erfolgstipp 6: Welcher Service wird Ihnen geboten?

Überprüfen Sie das Netzwerk auch dahingehend, ob dieses die offiziell gesetzten Ziele auch praktisch anwendet. Schauen Sie sich ebenso das Programm und die sonstigen Angebote an. Entsprechen diese Ihren Vorstellungen? Und können Sie auch eigene Wünsche und Vorschläge einbringen? Außerdem ist es hilfreich, wenn Möglichkeiten des Austausches auch außerhalb von Treffen und Veranstaltungen gegeben sind. Gibt es beispielsweise eine Geschäftsstelle, die regelmäßig erreichbar ist? Wird eine digitale Plattform, wie eine geschlossene LinkedIn-Gruppe oder ein virtueller Mitgliederbereich geboten, über die Sie mit den anderen Mitgliedern kommunizieren können?

Erfolgstipp 7: Macht Ihnen das Netzwerken in diesem Kreis Spaß?

Last but not least sollten Sie sich immer wieder fragen, ob Ihnen das Networking in der betreffenden Community Freude macht, und Sie mit den passenden Menschen zusammenbringt? Bewerten Sie daher – besonders am Anfang - das jeweilige Netzwerk auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (großartig). Bevor Sie dies tun, nehmen Sie aber mindestens an drei Treffen bzw. Angeboten teil. Nur dann können Sie wirklich beurteilen, ob die Community zu Ihnen und Ihren Zielen passt. Oder ob Sie besser Ausschau nach einem geeigneteren Netzwerk halten sollten. Frei nach der Devise und damit auch im Sinne des oben zitierten Goethe: „Wer (nicht nur) als Berufsanfänger:in suchet, der/die findet.“

BarCamp - Juristinnen netzwerken

Eventtermin: 30.09.2022 Bewerbungsfrist: 25.09.2022 39 - 139 Euro
Zur Autorin: Rechtsanwältin Dr. Anja Schäfer unterstützt und berät als Business Coach und Mentorin Juristinnen bei Fragen zur strategischen Ausrichtung, zur beruflichen und persönlichen Neu- und Umorientierung, zur Kommunikation im Arbeitsumfeld, zum Netzwerkaufbau sowie zur Sichtbarkeit als Expertin im Netz. Sie ist Veranstalterin diverser Events unter dem Slogan „Juristinnen netzwerken“, so u. a. des BarCamps „Als Expertin sichtbar“, welches am 30. September 2022 zum ersten Mal live in Berlin stattfindet. Mehr dazu: http://www.juristinnen-netzwerken.de/.